Bücher

Es ist uns ein Stern erschienen

Die Arbeit an diesem Kalender bereitete mir besonders große Freude. Ziel war es, mit der Schilderung einer Brieffreundschaft zwischen einem deutschen Mädchen und einem äthiopischen Jungen, einen spannenden Weihnachtscountdown zu gestalten, der gleichzeitig das interkulturelle Verständnis von Kindern fördert.
Da ich selbst keine Ahnung hatte, wie Weihnachten in Äthiopien gefeiert wird, machte ich mich zunächst an die Recherche.
Meine erste Anlaufstelle war Dawit Shanko und der Verein Listros. Nachdem ich mein Anliegen geschildert hatte, wurde ich sofort herzlich zu einer Ausstellungseröffnung eingeladen. Dort hatte ich Gelegenheit, ausgiebig mit einem evangelischen Pfarrer, der lange in Äthiopien gelebt hatte, zu sprechen. Natürlich führte mich mein Weg auch am 6. Januar, dem äthiopischen Weihnachtsfest, in ein äthiopisches Restaurant, um mir einen Eindruck von Küche und Gebräuchen zu machen. Auch die Karlheinz-Böhm-Stiftung “Menschen für Menschen” trug mit zahlreichen Informationen dazu bei, die Ausgestaltung des Briefwechsels bunt und authentisch zu machen.
Der Kalender, der die Stiftung “Menschen für Menschen” unterstützt, erscheint ab Oktober 2011 bei Bertelsmann. Die Illustrationen stammen von Daniele Winterhager.


Hänschen Hase im Osterwald

Die große Osterhasenprüfung steht an und Hänschen Hase soll ein Osterei bemalen! Bloß wie? Im Osterwald trifft er Bertram Biber, Herrn Uhu und Elvira, die Ente, die ihm alle ein bisschen weiterhelfen können.
In diesem kleinen Osterbuch steckt sehr viel persönliches. Ist es doch auch für mich immer wieder eine wichtige Frage: Wie schaffe ich etwas Schönes, wie werde ich meinen Ansprüchen als Autorin gerecht? Hänschen Hase findet erstaunlicher Weise die gleiche Antwort, die auch ich gefunden habe: einfach anfangen, nicht aufgeben – und mit aller Liebe malen, äh, schreiben.
Erschienen ist das Buch 2011 bei cbj, die Illustrationen sind von Hans-Günther Döring.





Hokuspokus, Verschwindibus!

Dinge verlieren war eigentlich nie mein Problem. Im Gegenteil: In meiner Kindheit war ich eine regelrechte Finderin. Meine Eltern zeigten sich über all die angeschleppte Schraubenzieher, Knöpfe oder Kugelschreiberminen allerdings weniger entzückt als ich. Als ich dann einmal den Kopf meiner Lieblingspuppe verlor (ich hatte sie in Einzelteile zerlegt und bekam sie nicht mehr recht zusammen), fanden die Tränen allerdings kein Ende. Hätte ich mal schon damals vom Verschwindibus gewusst, der alles mitnimmt, was Kinder aus Unachtsamkeit liegen lassen! Ich hätte wohl mehr aufgepaßt!
Das Buch übers das Sachenverlieren und -suchen ist 2009 im Arena-Verlag erschienen, die Illustrationen stammen von Susanne Wechdorn.





Kleiner Pirat auf großer Fahrt

Hurra, ein echtes Jungs-Buch, dachte ich, als ich mich an die Arbeit für den kleinen Piraten setzte. Hatte ich doch unmittelbar zuvor zwei Feenbücher geschrieben. Also wurde mit grimmigen Piratenchefs, Geisterschiffen, gierigen Haien und klappernden Skeletten nicht gespart. Wie Pepe sich die Anerkennung von Kapitän Holzauge verschafft, in dem er den fiesesten und gemeinsten Piratenkapitän der sieben Weltmeere überlistet, ist im übrigen auch auf norwegisch erschienen und trägt den reizenden Titel: “Lille Pirat i full fart”. Im Buch finden sich zahlreiche Klappen, hinter denen sich allerhand Details verbergen, sowie eine Schatzkarte und eine Urkunde für erfolgreiche Seeräuberei.
Das Buch ist 2009 bei cbj erschienen, die Illustrationen hat Sophie Schmid gemacht.




Isabella Zauberfee

Für Isabella steht das große Feenfest bevor. Zur Feier des Tages winkt ihr ein neuer Zauberstab und ein schönes Feenkleid. Zuvor muss sie aber einige Aufgaben bewältigen. Dabei lässt sie sich aber immer wieder ablenken. Mal hilft sie, ein Kätzchen zu finden oder die verzauberten Wolkenschafe einzufangen. Sogar den schmollenden Mond kann sie besänftigen. Und weil sie damit Herzensgüte zeigt, fällt ihr Ballkleid besonders schön aus. Im Buch sind kleine Briefchen eingeklebt, auf der letzten Seite wartet ein Tütchen Feenstaub. Ein Buch mit Glitzer, erschienen 2006 bei cbj. Die Illustrationen stammen von Miriam Cordes.







Trau dich doch, sagt die kleine Fee

In diesem Buch geht es um Mut und Selbstbewusstsein. Im Mittelpunkt steht Tilda, die sich nicht besonders viel zutraut. Ganz anders die muntere Fee Tunichtgut. Ihr Motto: Jeder darf Fehler machen! Vor allem, wenn man noch zur Feenschule geht! Entsprechend chaotisch fallen ihre kleinen Zauberreien aus, die Opas Geburtstagsparty ziemlich durcheinander bringen. Schließlich begreift aber auch Tilda, dass es besser ist, lieber etwas unperfekt zu machen, als nur im Waschmaschinenkarton zu sitzen. Das Buch ist 2005 bei Arena erschienen, Uli Waas hat die Illustrationen gemacht.
Bei Jumbo Neue Medien wurde die Geschichte auch als Hörbuch, zusammen mit den Zauberbriefen der kleinen Zahnfee von Alan Durant, veröffentlicht.






Die Geisterjäger im Gruselhotel

Kinder haben Lust am Grusel. Vor allem, wenn er als vorgelesene Geschichte daherkommt und man sich notfalls unter der schützenden Bettdecke verstecken kann. Ich selbst habe als Kind immer wieder mit größter Begeisterung und klopfendem Herzen Krabat, Zwerg Nase oder Das steinerne Herz gelesen. Deshalb freute ich mich besonders, als ich nun selbst eine Geschichte zum Fürchten schrieb. Gespenster, Grauen,  gruselhaftes – da ließ ich mich nicht lumpen! Die Zielgruppe, mein achtjähriger testlesender Neffe, war begeistert. Meine damals 6jährige Nichte hielt sich aber vor Schrecken die Ohren zu. Eltern sollten also unbedingt die “Altersfreigabe” beachten!






Das Buch ist als Hardcover 2005 bei cbj erschienen und als Taschenbuchausgabe, zusammen mit einer Geschichte von Christian Tielmann, als Welttagesedition Gruselgeschichten. Die Illustrationen stammen jeweils von Jürgen Rieckhoff.









Weihnachtszauber, Sternenglanz

In diesem Kalender finden sich 24 Adventskalendertürchen und Geschichten zum Vorlesen. Jede Geschichte ist in sich abgeschlossen. Sie handeln vom Winter, der Adventszeit und der Weihnachtserwartung. So fragt sich beispielsweise Lena, woher der Weihnachtsmann wissen soll, dass sie dieses Jahr Weihnachten in einem Ferienhaus in den Bergen verbringen. Sollte man ihn nicht irgendwie benachrichtigen? Michi, der kurzsichtige Weihnachtswichtel, wundert sich über die merkwürdigen Wünsche der Kinder: Plüschnudel? Suppe, Gitter? Zum Glück schaut der Weihnachtsmann nochmal genau in das Wünschebuch und es werden doch noch Plüschpudel, Puppe und Ritter ausgeliefert.
Der Kalender mit Spiralbindung zum Aufstellen ist 2008 bei cbj erschienen, die Illustrationen hat Daniele Winterhager gemacht.

Weitere Bücher folgen in den nächsten Tagen.